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USA – Page bis Florida
Geschrieben von Administrator
17. November 2011 um 03:14
Reisebericht 13

Sonntag, 25.10.2011

Auf dem Walmartparkplatz in Page versuchen wir uns in der schwäbischen Kochkunst: Flädlessupp‘
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Tortillas als Flädle-Erstatz… NAJA! Ein Versuch war’s wert 😉 Bitte nicht Nachmachen! Image DSC_2865

Montag, 24.10.2011

Heute geht’s zum Lower Antelope Canyon. Man darf nur in einer geführten Gruppe rein, außer man ist Fotograf mit einer DSLR und hat ein Stativ dabei. Ein Stativ haben wir nicht – Improvisation ist gefragt. Kurzerhand leihen wir uns vom Indianer am Kassenhäuschen für ein paar USD ein Stativ aus. Und schon können wir alleine rein und dürfen uns 2 Stunden Zeit lassen 😉
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Von oben sieht man nicht viel vom Canyon. Über eine Leiter steigen wir hinab.

Der Lower Antelope Canyon ist zweifellos der schönste Canyon den wir bisher gesehen haben!
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Als wir wieder zurück am Parkplatz sind ist unser Toyota von Neugierigen umzingelt. Nach einer kurzen Demonstration unserers Reisefahrzeuges fahren wir weiter zum Horseshoe Bend. Über einen kurzen Trail gelangt man zum Aussichtspunkt. Ein toller Ausblick!
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Übernachtet wird wieder bei Walmart.

Dienstag, 25.10.2011

Wir vertrödeln den Vormittag im Internet. Am Nachmittag geht’s weiter Richtung Monument Valley.

Noch in Page treffen wir ein nettes älteres Ehepaar, das ebenfalls mit einem deutschen Kennzeichen unterwegs ist. Wir kommen ins Gespräch und stellen fest, dass die beiden wie wir nach Feuerland unterwegs sind
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Als wir das Monument Valley erreichen scheint hinter uns die Sonne, vor uns regnet es
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Dazu weht ein starker Wind, der den roten Sand über die Straße weht.
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Als die ersten Steinformationen vor uns auftauchen bildet sich ein Regenbogen
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Wildpferde grasen am Straßenrand
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Nach dem Monument Valley gelangen wir zum Mexican Hat, eine lustige Steinformation
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Da es Jessi am Abend wieder schlechter geht entschließen wir uns dazu bis nach Moab zu fahren, wo wir uns ein Zimmer nehmen.

Mittwoch, 26.10.2011

Nach dem Auschecken suchen wir erstmal einen Arzt auf. Im Krankenhaus von Moab bekommen wir Hilfe und ein Rezept und der Arzt umgerechnet 90€. Dann geht’s weiter in Richtung Osten. Vorher wollen wir uns Sandy Beach nochmal anschauen. Zur Erinnerung, so sah das aus als wir das letzte Mal hier waren:
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Und so viel kälter sieht es einen Monat später aus:
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Cowboys treiben die Rinder durch’s Tal
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In Richtung Colorado wird es immer grüner…
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…und dann langsam weiß
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Der rote Sandstein mischt sich mit winterlicher Berglandschaft. Sieht irgendwie merkwürdig aus
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Am Abend nehmen wir uns nochmal ein Zimmer für 35 USD in Grand Junction.

Donnerstag, 27.10.2011

Wir fahren weiter nach Aspen, ein kleiner Ort in den Bergen auf ca. 2.300 m Höhe. Soll die reichste Stadt der USA sein. Trotz kühler Temperaturen kann Philip sich nicht von seiner kurzen Hose trennen
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Und das ist also Aspen (zumindest ein Teil davon):
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Wir schauen uns ein wenig um und fahren dann weiter auf einen Bergpass
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Am höchsten Punkt sind wir auf knapp 4.000 m Höhe
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Um uns herum nichts als weiß
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Wir fahren bis Pueblo und brauchen noch immer ein Zimmer mit Toilette 🙁

Freitag, 27.10.2011 bis Montag, 31.10.2011

Wir machen uns auf den Weg nach Florida und durchqueren die Prärien von Kansas,…
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… passieren stinkende Rinderfarmen in Missouri, Arkansas und Tennessee (die Kühe stehen hier in ihren eigenen Fäkalien, der Gestank ist beissend und man kann ihn schon Kilometer vorher wahrnehmen – wenn man das live sieht vergeht einem die Lust auf Fleisch!)…,
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…konfuse Schilderwälder in Mississippi,
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…Alabama (wo Redneck-English gesprochen wird, das selbst manche Amerikaner nicht verstehen), …

…und Baumwollfelder in Georgia
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Hier haben wir für euch mal den Prozess von der Baumwollpflanze bis zum Endprodukt visualisiert:
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Die meiste Zeit fahren wir durch und übernachten auf Walmartparkplätzen. Da ist so einiges los. Eines Morgens wird direkt hinter uns ein „Langzeitcamper“ abgeschleppt
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Ein anderes Mal präsentiert sich uns dieses „bescheidene „Campermodell, ganz getreu dem Motto: The bigger the better – Man beachte: Zugfahrzeug ein LKW, beladen mit einer Honda Goldwing und einem Auto – angehängt ein bescheidener Wohnanhänger und hinten drauf das Golf Kart!
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Und auch dieser amerikanische Bürger scheint wie so viele mit seinem sinnlosen Gefährt wohl irgendetwas kompensieren zu müssen
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Am Montag erreichen wir dann schließlich nach 3540 Km unser ziel
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…und gehen natürlich erstmal an den Strand
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Zuletzt überarbeitet ( 17. November 2011 um 03:34 )